Wichtig:
Bei Trockenheit muss der Rasen nach dem Vertikutieren bewässert werden.
Unser Tipp für den Herbst:
Harken Sie bei trockener Witterung gefallenes Laub zusammen. Es sollte jedoch nicht verbrannt oder einfach weggeworfen werden, sondern ergibt kostbaren Laubhumus, der sich zur Bodenverbesserung und Düngung hervorragend eignet
Oft verwechselt:
Vertikutieren und Aerifizieren. Unter Aerifizieren versteht man die Belüftung einer Rasenfläche. Mittels einer Maschine werden 5 bis 9 cm tiefe und fingerdicke Löcher in die Rasenfläche gestochen und nachträglich mit Sand verfüllt. Die Stachel, mit denen die Löcher erzeugt werden, können hohl oder massiv sein. Durch den Vorgang wird die Rasenverdichtung aufgebrochen, es erfolgt ein Gasaustausch, somit wird das Bodenleben der äroben Bakterien und das Rasenwachstum gefördert. Im Anschluss an das Aerifizieren wird eine Nachsaat und eine Düngung durchgeführt. Auf Golfgrüns wird die Gesamtfläche nach dem Aerifizieren nachgesandet und eingeebnet (abgeschleppt). Aerifizieren wird meist vor einem saisonalen Wachstumsschub des Rasens durchgeführt, also Anfang Mai oder Mitte August. Je nach Boden- und Klimaverhältnissen kann dieses auch variieren, so dass Flächen öfter aerifiziert werden. Bei der Verwendung von kleinen Spoons wird ein Besandungsgang nicht unbedingt durchgeführt (z. B. um eine nasse Stelle zu belüften).